Traumatherapie in Berlin | Franziska Russo

Schön, dass Du hier bist

Ich bin Franziska Russo – Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Traumatherapie in Berlin. Es freut mich, dass du den Weg zu mir gefunden hast.

 

An deiner Seite helfe ich dir bei der Integration unverarbeiteter Traumata und dadurch mehr innere Sicherheit und Selbstregulation zu entwickeln. Du lernst in der Begleitung, dich und deine Reaktionen besser zu verstehen und dich selbst mit all‘ deinen Gefühlen, Unsicherheiten und Ängsten wohlwollend anzunehmen.

 

Wenn es dir im Moment nicht gut geht und dich Symptome einschränken, dann hast du jetzt schon einen wichtigen Schritt getan, indem du dir Hilfe suchst.

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Alles, was du fühlst, ergibt Sinn

Warum unser Gehirn immer noch reagiert, als ob Gefahr droht

Was wir heute fühlen, und wie wir reagieren, ist häufig eng mit unseren bisherigen Erfahrungen verbunden. Besonders frühe oder wiederholte belastende und überwältigende Erfahrungen in der Kindheit können starke Spuren hinterlassen – in unserer Psyche, in unseren Beziehungen und in unserem Nervensystem.

Manchmal wissen wir mit unserem Verstand längst, dass wir heute sicher sind, und die Gefahr vorbei ist. Und trotzdem reagiert unser Körper mit Angst, Anspannung, Rückzug oder Überforderung und einem dysregulierten Nervensystem.

Traumatherapie kann Dir dabei helfen, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und unverarbeitete Emotionen und Erfahrungen zu integrieren. Dadurch lernt dein Gehirn nach und nach, dass die Gefahr von damals vorbei ist, und du kannst neue Erfahrungen von mehr Sicherheit und Selbstwirksamkeit machen.

Mein Ansatz

so kann ich dich unterstützen

In meiner Traumatherapie liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Integration von Bindungstrauma und einer körper- und nervensystemorientierten Begleitung. Denn traumatische Erfahrungen zeigen sich nicht nur in unseren Gedanken und Gefühlen, sondern häufig auch darin, wie unser Nervensystem auf die Welt reagiert.

 

In der Traumatherapie geht es deshalb nicht vorrangig darum, über das Erlebte zu sprechen. Vielmehr möchte ich gemeinsam mit dir verstehen, was dein Nervensystem heute braucht, damit neue Erfahrungen von Sicherheit, Selbstwirksamkeit und innerer Verbundenheit möglich werden.

Dabei orientiere ich mich besonders an den körper- und nervensystemorientierten Prinzipien des Somatic Experiencing® und verbinde diese mit weiteren Ansätzen wie EMDR, der bindungsorientierten Arbeit und der Ego-State-Therapie.

 

Ich arbeite dabei nicht nach einem festen Schema. Denn jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Schutzstrategien und sein eigenes Tempo mit.

Gut zu wissen

Traumatherapie kann dabei unterstützen, überwältigende und belastende Erfahrungen zu verarbeiten, die bis heute auf dein inneres Erleben von Sicherheit, deinen Körper oder deine Beziehungen wirken.

Dabei muss Trauma nicht immer wie eine einzelne bewusste Erinnerung präsent sein. Manchmal zeigt es sich eher durch Ängste, innere Anspannung, Rückzug, Vermeidung, Überforderung, Schlafprobleme oder bestimmte Reaktionen, die du selbst vielleicht gar nicht richtig verstehst.

In meiner Arbeit geht es deshalb nicht nur darum, über das Erlebte zu sprechen. Ich beziehe auch den Körper und das Nervensystem mit ein und arbeite unter anderem mit Somatic Experiencing®, EMDR und deinen inneren Anteilen daran, innere Sicherheit aufzubauen, Selbstregulation zu lernen und überflutende Emotionen halten und verarbeiten zu können.

Dabei steht Sicherheit an erster Stelle. Wir müssen nichts erzwingen und nicht schneller gehen, als es für dich stimmig ist.

Nein. Manchmal gibt es ein Ereignis, an das du dich ganz genau erinnern kannst – zum Beispiel einen Unfall, einen Überfall, eine schwierige OP, ein Verlust, eine schwere Krankheit oder eine Gewalterfahrung.

 

Manchmal ist es aber auch viel weniger eindeutig. Vielleicht spürst du einfach, dass bestimmte Situationen dich ungewöhnlich stark belasten oder dein Körper immer wieder auf eine Weise reagiert, die du dir nicht erklären kannst.

 

Auch wiederholte belastende Erfahrungen in der Kindheit oder in wichtigen Beziehungen können stark prägen, wie wir später mit Nähe, Stress, Konflikten und unseren eigenen Bedürfnissen umgehen.

Du musst also nicht erst genau benennen können, was dir passiert ist, um dir Unterstützung zu holen.

Ja. Auch die Folgen von Bindungstrauma können therapeutisch bearbeitet werden.

Bindungstrauma entsteht häufig nicht durch ein einzelnes Ereignis, sondern durch wiederholte Erfahrungen während der Kindheit, in denen ein Kind über längere Zeit nicht ausreichend Sicherheit, Schutz oder emotionale Verlässlichkeit durch die Bezugspersonen erlebt.

 

Vielleicht hast du gelernt, dich stark anzupassen, deine eigenen Bedürfnisse zurückzustellen oder besonders gut darauf zu achten, wie es anderen geht.

 

Im Erwachsenenalter kann sich das beispielsweise in Schwierigkeiten mit Nähe und Vertrauen, starken Selbstzweifeln, Problemen mit Grenzen oder einer anhaltenden inneren Anspannung zeigen.

 

In der Therapie geht es nicht darum, die Vergangenheit ungeschehen zu machen. Es geht darum, besser zu verstehen, welche Überlebensstrategien damals entstanden sind und diese zunächst zu würdigen. Nach und nach können verletzte Anteile nachreifen und integriert werden und neue Erfahrungen im Hier und Jetzt möglich werden.

Ein Trauma kann beispielsweise durch ein einzelnes überwältigendes Ereignis entstehen. Dazu können etwa ein Unfall, ein Überfall oder eine Gewalterfahrung gehören.

Bei einem Bindungstrauma geht es dagegen häufig um wiederholte oder länger andauernde belastende Erfahrungen in der Kindheit und Jugend.

In unserer Kindheit sind wir auf andere Menschen sowohl emotional als auch körperlich angewiesen. Wenn wichtige Bezugspersonen beispielsweise nicht verlässlich Sicherheit geben können, eigene Bedürfnisse wenig Raum haben oder ein Kind immer wieder körperliche oder emotionale Gewalt erfährt, und es sich an diese Gegebenheiten anpassen muss, kann dies die Entwicklung, die Psyche und das Nervensystem nachhaltig beeinflussen.

Deshalb zeigt sich Bindungstrauma häufig nicht nur in einzelnen Situationen, sondern auch in unserem Selbstbild, unseren Beziehungen, darin wie wir Grenzen setzen können und unserem Umgang mit unseren eigenen Bedürfnissen.

Häufig ist dabei nicht eine einzelne Erinnerung das Entscheidende, sondern ein tief verankertes Gefühl wie: „Ich darf nicht zu viel sein.“„Ich muss das alleine schaffen.“ oder „Ich bin nicht ok, so wie ich bin.“

Bindungstrauma kann entstehen, wenn Erfahrungen mit wichtigen Bezugspersonen in der Kindheit wiederholt mit Angst, Unsicherheit, Zurückweisung, Vernachlässigung oder fehlender emotionaler Verlässlichkeit verbunden sind.

Als Kind können wir uns unseren Bezugspersonen nicht einfach entziehen. Wir brauchen sie – auch dann, wenn wir uns in der Beziehung zu ihnen nicht sicher fühlen.

Solche Erfahrungen können später beeinflussen, wie wir Nähe und Distanz erleben, wie leicht wir anderen vertrauen können, und wie wir mit Konflikten oder Zurückweisung umgehen.

Vielleicht kennst du das Gefühl, dich einerseits sehr nach Nähe zu sehnen und sie andererseits kaum aushalten zu können. Oder du stellst deine eigenen Bedürfnisse schnell zurück, um die Beziehung nicht zu gefährden.

In der Traumatherapie können wir gemeinsam verstehen, woher solche Muster kommen und Schritt für Schritt neue Möglichkeiten im Umgang mit dir selbst und anderen entwickeln.

Somatic Experiencing® (SE) ist ein körperorientierter, traumatherapeutischer Ansatz, der ein Trauma nicht in erster Linie durch das Ereignis definiert, sondern durch die körperliche Reaktion auf das Ereignis. Bei Gefahr reagiert unser Gehirn ganz automatisch je nach Umstand entweder mit Kampf, Flucht, Erstarrung oder Kollabieren. Dafür wird vom Körper eine immense Energie bereit gestellt. Erst wenn diese entladen wurde, ist die Gefahr wirklich vorbei. Wenn das nicht geschieht bleibt der Körper in Alarmbereitschaft, die Energie weiterhin im Nervensystem gebunden und ein Trauma kann entstehen. In der Anwendung von Somatic Experiencing wird das Nervensystem in gut dosierten Schritten angeleitet, die im Körpergedächtnis gespeicherte Energie zu entladen.

Es wurde von dem international anerkannten Traumaforscher und -Therapeuten Dr. Peter A. Levine entwickelt.

Traumatische Erfahrungen können sich also nicht nur in unseren Gedanken und Erinnerungen zeigen. Auch der Körper kann auf bestimmte Situationen weiterhin mit Anspannung, Unruhe, Erstarrung oder anderen Stressreaktionen reagieren.

Durch das behutsame Lenken der Aufmerksamkeit auf das, was du im Körper wahrnimmst und das fein dosierte Entladen der immensen Energie, können neue Erfahrungen von Sicherheit, Lebendigkeit und Selbstwahrnehmung entstehen. 

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen) und ist eine traumatherapeutische Methode zur Verarbeitung belastender Erfahrungen.

 

Dabei wird eine belastende Erinnerung oder Situation in einem sicheren therapeutischen Rahmen aktiviert und gleichzeitig eine bilaterale Stimulation eingesetzt. Ziel ist es, dass die belastende Erfahrung im Gehirn anders verarbeitet und eingeordnet werden kann, sodass sie ihre überwältigende Wirkung verliert. Dabei geht es nicht darum, eine Erinnerung zu löschen oder zu vergessen. Vielmehr kann sich verändern, wie du dich heute fühlst, wenn du an das Erlebte denkst.

 

Entwickelt wurde es von der US-amerikanischen Psychologin Francine Shapiro.

 

EMDR ist nicht für jede Situation und nicht zu jedem Zeitpunkt das passende Verfahren. Deshalb achte ich darauf, zunächst ausreichend Sicherheit und Stabilität aufzubauen und gemeinsam zu schauen, was für dich sinnvoll ist.

Nein. Gerade bei sehr frühen oder wiederholten belastenden Erfahrungen kann es sein, dass Erinnerungen nur bruchstückhaft oder oft gar nicht vorhanden sind.

Vielleicht gibt es stattdessen bestimmte Gefühle, Körperempfindungen oder Reaktionen, die du kennst, ohne zu wissen, woher sie kommen.

Du musst keine Erinnerungen suchen und nichts rekonstruieren.

Wir arbeiten mit dem, was heute da ist: mit deinen Gefühlen, deinem Körper, deinen Reaktionen und dem, was du in deinem Leben erlebst. Es geht nicht darum, eine lückenlose Geschichte deiner Vergangenheit zu finden.

Es geht darum, dich und das, was heute in dir geschieht, besser zu verstehen, es zu integrieren und dadurch neue Erfahrungen möglich zu machen.

Am Anfang geht es vor allem darum, dass wir uns kennenlernen und gemeinsam schauen, was dich zu mir führt und was du dir von der Therapie wünschst.

Du musst dabei weder deine gesamte Lebensgeschichte erzählen noch genau wissen, woher deine Beschwerden kommen.

Je nach deinem Anliegen und deiner aktuellen Stabilität kann es zunächst um Orientierung, Ressourcen und Sicherheit gehen. Im weiteren Verlauf können wir uns dann behutsam mit belastenden Erfahrungen, Körperreaktionen oder bestimmten inneren Mustern beschäftigen und uns diesen zuwenden. Dabei gibt es keinen festen Ablauf, der für alle Menschen gleich ist.

Du, bzw. dein Körper und Nervensystem geben das Tempo vor.

Ja. Gerade bei unsicheren Erfahrungen in der frühen Kindheit ist es nicht ungewöhnlich, dass bewusste Erinnerungen komplett fehlen oder nur einzelne Fragmente vorhanden sind. Aber auch Erfahrungen in der späteren Kindheit oder Jugend können so überwältigend sein, dass sie nur noch fragmentiert vorhanden sind.

Wir müssen diese Lücken nicht schließen. Es geht nicht darum herauszufinden, was möglicherweise passiert sein könnte.

Stattdessen können wir uns dem zuwenden, was heute tatsächlich erfahrbar ist: deinen Gefühlen, deinen Körperempfindungen, deinen Beziehungen und den Situationen, in denen bestimmte Reaktionen auftreten.

Das, was heute da ist, reicht als Ausgangspunkt für die therapeutische Arbeit.

WEnn Veränderung spürBar wird

Bewertet mit 5 von 5
"Nach der heutigen Sitzung, bin ich richtig beseelt durch den Tag gegangen. Ich bin einfach unendlich dankbar, dass ich Franziska gefunden habe. Durch ihre Arbeit und ihr Sein hat sich so viel in mir verändert. Mein Leben ist seitdem so viel lebenswerter geworden. Mir ist bewusst, dass ich auch meinen Teil dazu beigetragen habe - aber ohne Franziska wäre das nie möglich gewesen. Sie hat so eine authentische, herzliche und humorvolle Art, die es mir viel leichter macht, mich zu öffnen."
Eine Klientin
Bewertet mit 5 von 5
„Die Begleitung durch Franziska gibt mir einen sicheren Raum, mich meinen tiefsten Verletzungen zuzuwenden. Ich fühle mich durch ihre ruhige, liebevolle, wertschätzende und emphatische Präsenz gehalten und gesehen.
Eine Klientin
Bewertet mit 5 von 5
„Ich bin so dankbar für die Veränderung, die durch die Begleitung durch Franziska in meinem Leben möglich geworden ist. Vieles, was sich früher überwältigend angefühlt hat, kann ich heute besser verstehen und in mir halten und regulieren. Ich fühle mich innerlich ruhiger, klarer und wieder mehr bei mir selbst.“
Ein Klient
Franziska Russo Traumatherapeutin Berlin

Preise & Infos

So können wir zusammen arbeiten

90 Minuten – 170 €

60 Minuten – 120 €

30 Minuten telefonisches Kennenlernen – kostenlos

 

Möchtest du regelmäßig mit mir arbeiten, können unsere Sitzungen einmal wöchentlich oder alle 14 Tage vor Ort in meiner Praxis oder Online stattfinden.

Ja. Wenn du zunächst herausfinden möchtest, ob eine Begleitung durch mich für dich passend ist, können wir ein kostenloses und unverbindliches 30-minütiges telefonisches Kennenlerngespräch vereinbaren.

Wenn du anschließend mit mir arbeiten möchtest, können wir einen ersten Termin vereinbaren. Eine 90-minütige Sitzung kostet 170 €.

Das Kennenlerngespräch kannst du über Doctolib oder über mein Kontaktformular vereinbaren.

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt von deinem Anliegen, deiner aktuellen Belastung, deinen bisherigen Erfahrungen und deinen vorhandenen Ressourcen ab.

 

Du entscheidest selbst, wie lange du die Begleitung in Anspruch nehmen möchtest. Für einen kontinuierlichen therapeutischen Prozess können regelmäßige Termine im wöchentlichen oder 14-tägigen Rhythmus hilfreich sein.

 

Im Laufe unserer gemeinsamen Arbeit schauen wir immer wieder, was du gerade brauchst und was für dich stimmig ist.

Die Sitzungen finden in meiner Praxis in der Kastanienallee 74 in Berlin-Prenzlauer Berg statt. Nach Absprache sind auch Online-Sitzungen möglich.

Nein, die Kosten werden von den Krankenkassen leider nicht übernommen.

Bezahlen kannst du nach jeder Sitzung in bar oder mit EC- bzw. Kreditkarte.

Ich freue mich, von Dir zu hören

Wenn du dich für eine Begleitung interessierst oder zunächst eine Frage hast, kannst du mir gerne über das Kontaktformular schreiben, mich anrufen oder direkt einen Termin über Doctolib buchen.

eöffneter Terminkalender mit Eukalyptus als Symbol für Kontakt und Terminvereinbarung zur Traumatherapie

Du musst dich noch nicht entscheiden

Manchmal hilft ein erstes Gespräch mehr als viele Informationen.

 

In einem kostenlosen und unverbindlichen 30-minütigen Telefonat kannst du mir kurz erzählen, was dich beschäftigt, und wir schauen gemeinsam, ob ich die richtige Ansprechpartnerin für dich bin.